Zei–Wo und sein neu gewählter Gemeinderat 2015

Anfang dieses Jahres waren die Bürger unserer Gemeinde einmal mehr aufgefordert einen neuen Gemeinderat zu wählen. Sie haben mit ihrer Wahl dem neuen Gemeinderat den Auftrag und die Verpflichtung übertragen, Verwaltungsaufgaben gesetzeskonform, unauffällig und effizient zu erfüllen.

Fehler passieren überall, aber wenn sie nicht gravierend sind und man daraus lernt, dann ist schon viel gewonnen.

Neben der notwendigen Sanierung öffentlicher Verkehrsflächen, Arbeiten an Wasser- und Kanalnetz wurden auch andere kleinere Infrastrukturprojekte in Angriff genommen und fertiggestellt. Das Jugendzentrum konnte eröffnet werden, Spielplätze wurden saniert, ein neues notwendig gewordenes Feuerwehrfahrzeug für die FF-Zeiselmauer konnte in Auftrag gegeben werden und die Planungsarbeiten für die Sanierung des Feuerwehrhauses der FF-Wolfpassing wurden in Angriff genommen und vieles mehr.

Nach einstimmiger Beschlussfassung im Gemeinderat, konnten im mobilen Kindergarten Unterbringungsmöglichkeiten für Flüchtlinge geschaffen werden. Der Gemeindevorstand (ÖVP, SPÖ und LISTE „aktiv“) zusammen mit ihren Fraktionskollegen haben mit viel Detailarbeit dafür gesorgt, dass Wichtiges umgesetzt wurde, aber auch kleine Dinge, die unsere Gemeinde so lebenswert machen, nicht unter den Tisch fielen. Dass all dies möglich war ist nicht allein der Mehrheit ÖVP und LISTE „aktiv“ zu verdanken, auch die Fraktion der Sozialdemokraten war in hohem Maße beteiligt. So konnte die Gemeindeführung gemeinsam mit dem Gemeinderat die besten Ideen wahrnehmen und im Interesse der Bürger umsetzten.

Das größte zukunftsweisende Projekt war 2015 die Wiederbelebung des Gebäudes der „Alten Volksschule“ in Wolfpassing. Während Nachbargemeinden in Eigenregie ähnliche Vorhaben umsetzten und jetzt unter dem enormen Kostendruck stöhnen, haben die bestimmenden Fraktionen von ÖVP, SPÖ und LISTE „aktiv“ bewusst einen anderen Weg eingeschlagen, den Weg eines Baurechtsvertrages. Damit wurde die Voraussetzung für „leistbares Wohnen“ in geförderten Mietwohnungen für unsere Jugend geschaffen. Und das ohne unseren Gemeindehaushalt zusätzlich zu strapazieren oder das wirtschaftliche Risiko den Bürgern umzuhängen, das trägt der Baurechtsträger und nicht die Gemeinde. Am 30. November fand die Bauverhandlung statt, einem Baubeginn im Frühling 2016 steht nichts mehr im Wege.

Zum Abschluss: Gegen jüngste Behauptungen der GRÜNEN von Zeiselmauer-Wolfpassing in der NÖN, hat der gesetzlich vorgeschriebene Prüfungsausschuss 2015 viermal getagt und unter Leitung des Herrn Gemeinderates Weinberger keine Mängel festgestellt. Darüber hinaus nahm das Land Niederösterreich eine Gebarungseinsicht in unserer Gemeinde vor. Die Anmerkungen zur Gemeindeverwaltung waren hilfreich aber geben keineswegs Anlass zur Besorgnis. Im Gegenteil, die Finanzlage der Gemeinde ist gesund und geordnet, auch wenn uns dabei die aktuelle Zinslandschaft durchaus entgegen kam. Das wäre dennoch ohne eigene Disziplin nicht möglich gewesen.