Wir sind angekommen

Es wäre übertrieben, wenn wir das Wahlergebnis vom 28.04.2013 als Erfolg für die Liste „aktiv“ darstellen würden. Daher sind wir mit dem Wahlausgang auch nicht zufrieden! Leider haben wir im Wahlsprengel 1 „Alt-Zeiselmauer“ einen Stimmenverlust hinnehmen müssen. Trotz des eindeutigen Ergebnisses in Wolfpassing, wo nun die Liste „aktiv“ mit Abstand stimmenstärkste Fraktion ist, konnte der Stimmenverlust von „Alt-Zeiselmauer“ nicht kompensiert werden und so konnte das 4 Mandat der Liste „aktiv“ mit nur 3 Stimmen sehr dünn abgesichert werden.
Was jedoch aus dem Wahlergebnis ganz klar hervorgeht ist, dass der Liste „aktiv“ in Zukunft eine sehr wichtige Rolle zu Teil wird. So sind wir für die nächsten zwei Jahre das „ZÜNGLEIN AN DER WAAGE“ ohne deren Zustimmung, in der Entscheidungsfindung im Gemeinderat, für keine der stimmenstärksten Fraktionen, eine Mehrheiten zustande kommen kann.
Natürlich haben die Mitglieder der Liste „aktiv“ alle Möglichkeiten der Zusammensetzung des Gemeinderates intensiv geprüft und verhandelt. Letztendlich war es die Herausforderung neue Wege zu bestreiten, die uns zu einer Entscheidung brachten.
Im Sinne unserer Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde sind wir zur Überzeugung gekommen, dass es den Versuch wert ist, die nächsten zwei Jahre einen ÖVP- Bürgermeister zu unterstützen und selbst als Liste „aktiv“ den Vizebürgermeister zu stellen.
Eines sei jedoch klar gestellt: „PARTEIUNABHÄNGIG“ heißt für die Liste „aktiv“ auch freie Entscheidungen treffen zu können! Das heißt, dass für Michael Weber und sein Team „ Handschlag zählt“, sie sich jedoch nicht von den stimmenstärkeren Fraktionen unterjochen lassen werden. Im Wahlkampf oftmals kolportierte Aussagen über Koalitionsverträge wurden mit keiner der Fraktionen eingegangen und schon gar nicht unterzeichnet.
Wir laden alle im Gemeinderat vertretenen Fraktionen zur Zusammenarbeit ein, denn wie wir alle wissen geschehen überall wo Menschen arbeiten auch Fehler und wir haben kein Problem Fehler in der Entscheidungsfindung einzugestehen, konstruktive Vorschläge von Gemeinderäten und Bürgerinnen und Bürgern, unabhängig von ihrer Gesinnung, aufzugreifen und gut zu heißen.
DAS WOHL DER BÜRGERINNEN UND BÜRGER STEHT BEI UNS AN ERSTER STELLE!