Wer Recht haben will, sollte auch das Gespräch suchen

Die „Grüne Verwirrtheit“ und der tatsächliche Schaden für die Bevölkerung.

Geschätzte Bürgerinnen und Bürger,

Bei all jenen, die sich von der Liste „aktiv“ schon längst eine Stellungnahme zu den Anschuldigungen der „GRÜNEN“ gegen Bürgermeister Eduard Roch, Vizebürgermeister Michael Weber und unseren gesamten Gemeinderat, rund um die alte Volksschule Wolfpassing erwartet haben, möchte ich mich entschuldigen. In Erwartung einer Aufklärung durch unseren Bürgermeister beziehungsweise einer angestrebten gemeinsamen Information der SPÖ, ÖVP und uns, ist nun einige Zeit verstrichen. Allemal wäre es Aufgabe von Herrn Bürgermeister Roch gewesen, den Angriffen der grünen Gemeinderätin gegen den gesamten Gemeinderat öffentlich zu begegnen. Wir haben es versucht, leider ist aber eine von der Liste „aktiv“ angestrebte gemeinsame Erklärung mit ÖVP und SPÖ, wie gesagt, nicht zustande gekommen. Daher haben wir entschieden, die Sache selbst in die Hand zu nehmen und unseren Bürgerinnen und Bürgern den Sachverhalt klar darzulegen.

Wie Sie wissen war die Liste „aktiv“ seit ihrem ersten Antreten bei Gemeinderatswahlen 2005 bestrebt, dem Proporz in unserer Gemeinde ein Ende zu setzen. Ob uns das durch die Veränderung der Mehrheiten im Gemeinderat gelungen ist, dafür traue ich mich nicht die Hand ins Feuer zu legen. Was ich jedoch mit Sicherheit sagen kann – durch diese Veränderung ist es gelungen, dass SCHWARZ, ROT und Liste „aktiv“ konstruktiv im Gemeinderat zusammenarbeiten können.

Dies sind bis heute die Ziele der Liste „aktiv“ und sind auch in unseren Statuten festgeschrieben.

WIR LASSEN KEINSFALLS VORWÜRFE DER KORRUPTION UND ANZEIGEN BEI DER STAATSANWALTSCHAFT DURCH VERDREHUNG DER TATSACHEN, AUF UNS SITZEN. SCHON GAR NICHT WENN SIE GEGEN MITGLIEDER DER LISTE AKTIV GERICHTET SIND.

Seit den Wahlen im Jänner ist nun schon einige Zeit vergangen und der Gemeinderat arbeitet eifrig, um unseren Bürgerinnen und Bürgern ein hohes Maß an Lebensqualität zu sichern. Es konnten sehr viele wichtige Beschlüsse gefasst werden. Ob im Straßenbau, im Bereich der Spielplätze, Pumpversuch zur Sicherung der Wasserrechte der Wasserversorgung in Wolfpassing, die anstehende Anschaffung eines neuen Feuerwehrautos für die FF-Zeiselmauer, der notwendige Umbau des Feuerwehrgebäudes der FF-Wolfpassing, Umsetzung des Jugendraumes aber vor allem konnte endlich, mit einem einstimmigen Beschluss, leider unter Absenz der grünen Gemeindevertreter, die Vergabe der alten Volksschule Wolfpassing an die gemeinnützige Ennstaler Wohnungs- und Siedlungsgenossenschaft gefasst werden.

Im Übrigen ist der Vorsitzende des Aufsichtsrates der, wie von den Grünen behauptet, „schwarzen“ Genossenschaft GEDESAG, der SPÖ-Bürgermeister von Krems – jener Stadt, der dieses Unternehmen mehrheitlich gehört. Ist uns auch nicht wichtig, Hauptsache sie verstehen ihr Geschäft.

Einzig und allein die GRÜNEN finden, dass in unserer Gemeinde alles schief läuft. Wenn man die Wahrheit kennt und dann ihre Aussendungen liest, fragt man sich, wer ihnen die vielen falschen Informationen zuspielt. Das resultiert daraus, dass sie an den Sitzungen des Gemeinderates kaum teilnehmen. Während Gemeinderätin Mag. Barbara Prewein seit der konstituierenden Sitzung im Februar, an allen drei weiteren Sitzungen nicht teilnahm, schaffte Hr. GR Lehr es wenigstens eine zu besuchen. Also können die vielen Falschmeldungen und Verzerrungen der Tatsachen nur durch ein Informationsdefizit oder aus purer Absicht entstanden sein.

DIE GRÜNEN wollen mitreden? Dann müssen sie auch zu den Sitzungen kommen.

HOMEPAGES und FACEBOOK sind nicht die vordringlichste Plattform der politischen Diskussionskultur. Das ist und bleibt der Gemeinderat. Ob verkehrsberuhigende Maßnahmen an der L118, das Jugendzentrum beim Soccerplatz oder die alte Volksschule Wolfpassing, sie wissen und können alles besser. Die GRÜNEN wollen jedoch weder den Gemeinderat, noch Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, ja nicht einmal Sie, liebe GRÜNWÄHLERINNEN und –WÄHLER, an ihren eigenen konstruktiven Ideen teilhaben lassen. Leider weicht die Vorgehensweise der GRÜNEN von Zeiselmauer – Wolfpassing von der Ideologie ihrer Dachorganisation sehr stark ab. Bleibt die Frage: Was waren die wirklichen Motive, sich bei der Gemeinderatswahl wählen zu lassen?

Auch wenn es Fr. Mag. Prewein nicht wahrhaben will, die Liste „aktiv“ hat mit Dr. Christian Coreth einen ausgebildeten und berufserfahrenen Juristen in ihren eigenen Reihen. Dieser wird Ihnen den Sachverhalt des Baurechtsvertrages ehrlich und genau verdeutlichen. Dann können Sie sich selbst ein Bild davon machen, wer in unserer Gemeinde für Sie arbeitet und sachlich informiert.