Was einem so auffällt

In der Ausgabe 3 der SPÖ Aussendung beschreibt Herr Walder den neuen Stil in der Gemeindestube. Beim Lesen dieses Propagandapamphletes fällt einem Zweierlei auf: Herr Walder widerspricht sich selbst, indem er schreibt, „Anträge der SPÖ sollen offenbar grundsätzlich in einem Verhältnis von 8 (SPÖ) zu 11 (ÖVP, Liste „aktiv“, Grüne) abgelehnt werden“.

Beim Durchlesen des Gemeinderatprotokolles der Sitzung vom 5. Juni 2013 ist jedoch folgendes festzustellen:
33 Anträge gab es insgesamt, hiervon wurden 32 einstimmig angenommen.
Die SPÖ stellte hiervon 7 Anträge, von denen 6 einstimmig angenommen wurden.
Herr Walder, waren Sie bei dieser Sitzung anwesend oder verfälschen Sie die Tatsachen in Ihrer Publikation?

Nicht genug der Manipulation. Im selben Artikel schreibt Herr Walder, dass sein Antrag, die im Voranschlag 2013 vorgesehenen Rücklagen der Gemeinde in der Höhe von immerhin € 170.000.- zur vorzeitigen Rückzahlung der Kredite zu verwenden, abgelehnt wurde. Sein Kurzeitgedächtnis scheint getrübt zu sein, da selbstverständlich der Antrag positiv beurteilt wurde, jedoch zur weiteren Bearbeitung an den Finanzausschuss verwiesen wurde. In Diesem hat die SPÖ den Vorsitz inne und wurde einstimmig angenommen!

Aber das passt ja nicht zur nachfolgenden Vermutung der SPÖ, der Bürgermeister werde versuchen, in den nächsten beiden Jahren sehr spendabel aufzutreten….

Herr Walder bleiben Sie bei der Wahrheit und fälschen und Sie nicht protokollierte Tatsachen um in der Bevölkerung gut da zu stehen, kommen Sie bitte aus dem von Ihnen selbst gewählten „Trotzwinkel“ heraus. Die Wahlauseinandersetzung ist schon lange vorbei und hoffentlich beendet.