Umfahrung Königstetten / Niederösterreich / 3433

Seit 2012 ist beabsichtigt die Ortschaft Königstetten mit einer neuen Straße zu umfahren (siehe Beilage). Durch diese Umfahrung wird ein wesentlicher Bestandteil der derzeit bestehenden Grün- und Ackerfläche leider vernichtet werden. Darüber hinaus wird die Gemeinde Zeiselmauer-Wolfpassing erheblich mit neuem Durchzugsverkehr belastet werden. Obwohl Wolfpassing eine nicht vermeidbare Engstelle hat (Kreuzung Wienerstraße-Massingergasse).

Der Bürgermeister von Königstetten, Herr Roland Nagl (ÖVP) verfolgt dieses völlig unsinnige Projekt seit mehreren Monaten. Viele Fachleute haben bereits ihre ablehnende Meinung dazu veröffentlicht (u.a. Prof. Dr. Knoflacher). Wenn so ein Projekt umgesetzt werden sollte, welches so viel Geld kostet und gleichzeitig Natur vernichtet, bedarf es vorweg unbedingt einer Gesamtplanung für die betroffenen Gemeinden im Tullnerfeld.
Am 28. April 2013 wird der Gemeinderat der Gemeinde Zeiselmauer-Wolfpassing neu gewählt werden, wobei das oben beschriebene Projekt ein sehr wichtiges Wahlthema sein werden wird. Die Gemeinde Zeiselmauer-Wolfpassing wird aufgrund der geplanten Umfahrung Königstetten schwerstens verkehrsmäßig belastet!

Als Gemeinderat der Gemeinde (Z-WP) fühle ich mich verantwortlich vor dieser Wahl, die Landesregierung auf dieses zwar unscheinbare, aber dennoch sehr wichtige Thema aufmerksam zu machen. Die Landesregierung ist aufgefordert in diesem Sinne einen vernünftigen Ausgleich für beide Ortschaften zu schaffen. Überdies betrifft diese geplante Umfahrung auch erheblich die Gemeinde Muckendorf-Wipfing (siehe Beilage).
Es ist mir bewusst, dass dieses Projekt von einem ÖVP-Bürgermeister verfolgt wird. Wenn sich dieses Projekt jedoch durchsetzt, kann es bei der nächsten Wahl in Zeiselmauer-Wolfpassing dazu führen, dass, die bestehende ÖVP-Führung verloren geht. Ich bitte daher die Landesregierung und alle dafür verantwortlichen Personen, das Projekt nochmals zu überprüfen und einen gesamthaften Ausgleich mittels einer Gesamtplanung für die betroffenen Gemeinden zu finden.