Herrn Ohnewas kommt beim Coreth das Kotzen. Vor mehr als 30 Zeugen.

Sie verehrte Leser, können sich, wenn Sie das gelesen haben, am Wahltag entscheiden, ob Sie ein Teil der roten Verhaltenskultur sein wollen oder nicht.

Am 15.1.2015. wurde in der Gemeinderatssitzung ein neues Kapitel in der Sitzungskultur von zwei geschäftsführenden Gemeinderäten (SPÖ) aufgeschlagen.

Ein Antrag von mir, es ging um mögliche Befangenheit oder Unvereinbarkeit des Herrn Ohnewas. Er ist bekanntlich GF. Gemeinderat bei uns und Amtsleiter in St. Andrä – Wördern.

Vorweg sei gesagt, dass sowohl eine Befangenheit oder Unvereinbarkeit kein Delikt sind und in keiner Weise ein Fehlverhalten darstellen, Es sei denn, man nimmt sie nicht, laut Gesetz, aus Eigenem wahr, wenn sie auch nur scheinbar vorhanden ist.

Es ist im Leben eben so, wenn man gleichzeitig Diener zweier Herren ist, diese beiden Tätigkeiten ab und wann zu einem Gewissenskonflikt führen können. Grundsätzlich ist man bestrebt, für beide Herren das Beste zu machen. Wie geht man diesem Konflikt ganz leicht aus dem Weg? Man stimmt in eigener Sache nicht ab, oder engagiert sich nicht in gleicher Sache für beide Herren. Kommt manchmal vor, so auch in unserer Gemeinde.

Ernst wird es jedoch, wenn, wie im Fall Ohnewas, das Gesetz nicht beachtet wird. Obwohl eindeutig befangen, will er das Wort in eigener Sache ergreifen und eine Stellungnahme vorlesen. Weil das jedoch in der NÖ. Gemeindeordnung so nicht vorgesehen ist, bittet er seinen Genossen Walder, dies für ihn zu tun und verlässt den Raum. Mit Freude liest Genosse Walder die Stellungnahme Ohnewas vor. Ein Fehler, denn Walder ist lediglich befugt eigene Stellungnahmen vorzutragen, nicht jedoch die, des befangenen abwesenden Ohnewas. Da wäre ja die gesetzliche Vorschrift der Befangenheit zum Kren reiben, da sie ganz einfach, ohne Konsequenzen, umgehbar wäre. Das Gesetz ist eindeutig: Ein gewählter Mandatar kann sein Mandat nur höchstpersönlich ausüben, ist an keine Weisung gebunden (Freies Mandat) und darf seine Stimme an niemandem weitergeben oder verleihen!

Herr Walder ist in dieser öffentlichen Sitzung nicht in der Lage für sich selbst zu sprechen und benötigt eine schriftlich vorgefertigte Unterlage des Genossen Ohnewas. Er liest u. a. Folgendes vor:  „Mir kommt das Kotzen beim Herrn Coreth“ (Unterlage Ohnewas/gesagt Walder). Kein schlechter Umgangston für zwei Geschäftsführende Gemeinderäte.                                                                                                                                                               

Das verstehen die roten Gemeinderäte unter Sitzungskultur.

Christian Coreth, 18.1.2015

3424, Wolfpassing, Massingergasse 18.

 P.s. Auf die diesbezügliche Homepage-Seite des Herrn Ohnewas komme ich noch zurück.